Claudia lebendig gehäutet

       

Lebendig gehäutetClaudia war überglücklich. Sie hatte es geschafft. All die langen und einsamen Studienjahre in Lübeck und dem anthropologischen Museum in Berlin waren nicht umsonst gewesen.

Wie viele Demütigungen und Rückschläge hatte sie hinnehmen müssen, bevor Prof. Jenekai von der Universität Boston auf sie aufmerksam wurde.

Wie ein Vater, hatte er sie die letzten Jahre gefördert und vorangebracht.

Und jetzt war sie hier – mitten im letzten großen Dschungelgebiet Yukatans. Als Leiterin einer kleinen Expedition, auf der Suche nach den vergessenen Resten der einst so stolzen und blutrünstigen Kultur der Azteken.

Heiß war es und von drückender Schwüle. Claudia lief der Schweiß in endlosen Bahnen über ihren jungen, schlanken Körper. Ihre kurze, sandfarbene Hose, bedeckte gerade noch den Ansatz ihrer langen, geraden Beine. Eng saß sie um ihre Hüften, so dass man – bei genauem Hinsehen – erkennen konnte, wie sich ihre Spalte bei jedem Schritt durch den dünnen Stoff der Hose abzeichnete. Da half es auch nichts, dass sie unter ihren Shorts einen knappen, roten Slip trug, denn dieser war ebenfalls schweißgetränkt und schon längst zwischen ihre Schamlippen gewandert, was Claudia nicht weiter störte, da er angenehm rieb und sie in dieser trüben Wildnis auf andere Gedanken brachte.

Unter ihrer ebenfalls sandfarbenen Bluse, war Claudia nackt. Eng schmiegte sich der schweißdurchtränkte Stoff um ihre großen, aber dennoch festen Brüste. Hoch angesetzt waren sie und es bedurfte beinahe zweier Männerhände, sie voll- ständig zu umfassen. Das stetige Scheuern der engen Bluse hatte ihre Warzen hart werden lassen. Fest und gerade standen sie in die Höhe. Umgeben von runden, braunen Höfen.

Claudias langes schwarzes Haar betonte ihr markantes Gesicht. Ein junges Gesicht, dessen besondere Anziehung von den tief braunen Augen und ihre hohen Wangenknochen ausging. Hier in Mittelamerika, war sie eine ungewöhnliche Exotin und so mancher der Männer, denen sie auf der Straße begegnet war, wünschte sich – der schönen Deutschen – nicht nur mit seinen unverhohlenen und gierigen Blicken nahe zu sein. Mehr als einmal glaubte sie, unter den Augen der Einheimischen vollständig nackt zu sein, was sie immer wieder aufs Neue in Ekstase versetzte.

Zu Claudias Gruppe gehörten drei einheimische Träger. Alles zerzauste und verlumpte Gelegenheitsarbeiter, die ihren Befehlen nur widerwillig Folge leisteten. Mehr als einmal hatte sie sich gefragt, was wohl passieren würde, wenn sie in Gefahr gerieten. “Ganz sicher wird diese Bande das Weite suchen”, dachte sie bei sich. Und wie recht sie hatte, würde sie nur zu bald erfahren.

Juan, der kräftigste der drei Träger, ging an der Spitze der Gruppe und schlug mit seiner Machte den Weg für die nachfolgenden Mitglieder der Expedition frei. Plötzlich schien er zu erstarren. Seine Hände sanken nach unten und die Machete fiel vor ihm auf den Boden. Was war geschehen ? Claudia lief nach vorne, um zu sehen, was Juan, der das Gemüt eines Schlächters hatte, so aus der Fassung brachte.

Schnell hatte sie Juan erreicht.

Vor ihr weitete sich das Dickicht des Dschungels, das bisher so oft den Weg blockierte hatte. Der Pfad mündete in eine grasbewachsene, helle Lichtung, die die Form eines fast kreisrunden Lochs im undurchdringlichen Dickicht des Waldes hatte.

Aus der Mitte der Lichtung ragten mehrere, etwa zwei Meter hohe Holzpfähle empor, auf denen – in unterschiedlichem Zerfallsprozess befindliche – Schädel steckten.

– Menschenschädel !!! –

Neben einem der Pfähle standen mehrere kriegerisch bemalte Indianer. An ihrer Kleidung erkannt Claudia, dass es sich um die so lange gesuchten Mischkat – die direkten Nachkommen der einstmals so gefürchteten Azteken – handeln musste. Sie hatte es geschafft !

Ein Rascheln hinter ihr ließ sie herumfahren. Juan und die anderen beiden Träger hatten einfach das Gepäck fallen lassen und waren gerade dabei, den Weg, den sie hinaufgekommen waren, zurückzurennen. Nur kurze Zeit später, hatte das grüne Dickicht des Dschungels sie in sich aufgesogen.

Claudia war erregt. Endlich hatte sie Kontakt zu den so lange gesuchten Indianern.

Aus der Gruppe der Krieger lösten sich jetzt drei Männer. Zwei kräftige, muskulöse Burschen und ein alter, hagerer Mann. In ihm, glaubte Claudia einen hohen Priester der Azteken zu erkennen. Die jungen Männer trugen kurze Lenden- schurze aus Stoff, besetzt mit Federn. Der alte Mann, war in eine kurze, leicht bräunliche Hose gewandet. Um seine Schultern lag ein Umhang aus demselben Material. Seinen Kopf, schmückte eine bunte Krone aus Papageienfedern.
Beim Näherkommen entdeckte Claudia – zu ihrem Entsetzen – dass die Kleidung des Mannes aus gegerbter Haut bestand. Menschenhaut ! Frauenhaut ! Deutlich ragten auf dem Umhang noch die zwei kaffeebraunen Brustwarzen des unglücklichen Opfer empor.

Jetzt hatten die Drei Claudia erreicht. Es gab kein Entrinnen mehr, selbst wenn sie es gewollt hätte.
Die Männer umkreisten sie. Streckten ehrfürchtig die Arme nach ihr aus, als könnten sie nicht begreifen, wie ihnen eine so fremde und anmutige Frau – hier in der Wildnis – begegnen konnte.

Die Ungewissheit darüber, was nun mit ihr geschehen würde, erregte Claudia und sie spürte, wie sie zwischen ihren Schenkeln feucht wurde.

Ohne über ihre kommenden Handlungen nachzudenken, öffnet sie den Knopf ihrer kurzen Hose und begann, sich diese betont langsam über ihre Hüften nach unten zu streifen.

Als die Hose ihre vor Erregung zitternden Knie erreichte, stieg sie behutsam – erst mit dem einen, dann auch mit dem anderen Bein – aus ihr heraus, um sie danach achtlos neben sich auf den Boden fallen zu lassen. Der Slip, war Claudia bereits während des Marschs in ihre feuchte Spalte gewandert und spaltete nun – auf eindrucksvolle Weise – ihre rasierte, rosa Vulva.

Wie ein scharfes Messer, dass einen Pfirsich in seiner Mitte – entlang der Kerbe zwischen seinen beiden Rundungen – zerteilt.

Ein kurzer Ruck und sie hatte ihn in der Hand. Ihre nasse, rosa Spalte, lag frei. Den gierigen Blicken der Männer ausgesetzt.

Claudias Beine begannen zu zittern, sie spürte den nahenden Orgasmus und fühlte kurz darauf, wie er sie übermannt und hilflos machte. Ihr schlanker, weißer Körper schüttelte sich. Ihre offen daliegende Vagina begann zu zucken, um sich dann in nicht enden wollenden Bewegungen leicht zu öffnen und wieder zu schließen. Ganz so, als umklammere sie einen dicken, harten Penis, der heftig in sie stieß. Vor und zurück.

Nachdem Claudias Körper ein wenig zur Ruhe gekommen war, trat einer der jungen Krieger auf sie zu. Griff in den Ausschnitt der Bluse und fetzte ihr mit einem Ruck den dünnen Stoff von den Schultern. Claudias Brüste wippten ins Freie. Ihre Warzen – hart und erregt – streckten sich dem jungen Mann – dessen steifes Geschlechtsteil senkrecht von seinem vollendeten Körper abstand, was deutlich daran zu erkennen war, dass seine pralle Spitze immer wieder unter seinem Lendenschurz hervorstach – auffordernd entgegen.

Unbemerkt von ihr, war der zweite Krieger hinter Claudia getreten. Blitzschnell und brutal packte er sie bei ihrem schwarzen Haarschopf und zwang sie mit einer kurzen Bewegung seines starken Arms in die Knie. Der Druck auf ihren Hinterkopf verstärkte sich und ihr Oberkörper, mit seinen sanft schaukelnden Brüsten, wurde dem Boden entgegen gedrückt. Und während ihr Gesicht die Erde berührte, kam Claudias straffer Hintern automatisch nach oben, so dass ihre nasse Spalte nunmehr der Sonne entgegen zeigte.

Wie sich Hunde besteigen, so wollte sie der junge Krieger von hinten nehmen ! Schon allein das genügte Claudia, um einen neuen, noch heftigeren Orgasmus zu erreichen. So stark kam es ihr, dass ihr Peiniger alle Kraft aufbieten musste, ihre zuckenden und rebellierenden Körper auch weiterhin niederzuhalten.

So geil war Claudia jetzt, dass ihr der Saft aus dem Schlitz lief. Ein kurzes Stück über ihren Bauch, um dann auf das Gras unter ihr zu tropfen. Wann würde der verdammte Kerl endlich seinen Steifen in sie stoßen und es ihr richtig hart besorgen ?

Doch ein für Claudia unverständlicher Ausruf des Alten, beendete augenblicklich ihre Träume.
Sie würde das nächste Opfer Quetzalcoatls, des blutgierigen Gottes der Mischkat- Indianer sein; und dieser liebte es gar nicht, wenn seine Untertanen sich – noch vor ihm – an seinen Bräuten ergötzten. Aber das, konnte Claudia nicht wissen.

Die beiden Krieger packten sie grob an den Armen und zerrten sie nach oben, wo sie auf ihren Füßen zum Stehen kam. Ihre groben Treckingschuhe, die sie noch immer trug, wurden ihr ausgezogen. Dann drehte einer der beiden Krieger ihr brutal die Arme auf den Rücken, um sie zu fesseln. Claudia schrie vor Schmerz. Sie glaubte, die Arme würden ihr aus den Gelenken gedreht.

Zart besaitet, waren die beiden jungen Burschen wirklich nicht. Aber so musste man eben sein, wenn man in Mitten des Dschungels überleben wollte.

Zum Schluss, legte einer der beiden Krieger ihr ein langes Seil um den Hals, um es zu einer Schlinge zu verknoten. Das grobe Seil, rieb an ihrem Hals und biss in ihren Nacken, als es sich spannte und sie – wie ein Stück Vieh zur Schlachtbank – hinter den drei Männern hergezerrt wurde.

Kurz darauf hatten sie die restlichen Krieger der Gruppe erreicht, welche Claudia voller Ekstase musterten. Was hatte man nur mit ihr vor ?

Als sie am letzten der Trophäen- Pfähle vorbeikam, erkannte Claudia, dass der auf de Pfahl gespießte Kopf – es war der einer jungen, kindlichen Frau mit zarten Gesichtszügen, die nun allerdings in Todesfurcht verzerrt waren, und langen dunklen Haaren – erst vor wenigen Minuten hier platziert worden war. Seine Augen waren in unendlichem Schrecken geweitet. Und was Claudia besonders entsetzte, noch nicht blicklos. Traurig schienen sie ihr entgegen zu starren. Frisches, rotes Blut lief aus dem durchschnittenen Halsstumpf der Unglücklichen in einem schmalen Rinnsal den Pfahl herab, bevor es auf seinem Weg zur Erde immer langsamer wurde, um schließlich etwa in seiner Mitte, ganz einzutrocknen. Claudia erschauerte. Was stand ihr erst bevor ?

Nach einer halben Stunde Fußmarsch, erreichte die Gruppe ein kleines Dorf. Vielleicht hundert Einwohner, schätzte Claudia. Alles Indianer und Nachkommen der grausamen Azteken, die ihren – meistens jungen, weiblichen Opfern – in bisher nicht mehr gekannter Art und Weise, die schrecklichsten Tode zugefügt hatten, die Menschen nur ersinnen konnten. Und all das nur allein zur Befriedigung ihrer blutgierigen Götter.

Claudia wurde nackt und hilflos wie sie war, in Mitten des Dorfplatzes in einen engen Käfig gesperrt. Ihre Hände, blieben ihr auf dem Rücken zusammengebunden.

Durch die Gitterstäbe konnte sie am Ende des Dorfes eine etwa 25 m hohe Stufenpyramide indianischer Bauart sehen.
“Der öffentliche Schlachtplatz des Dorfes”, schoss es ihr durch den Kopf !

Hier quälten und töteten sie ihre wehrlosen Opfer, um sich an ihren Leiden und ihrem qualvollen Sterben zu berauschen. Und sie, Claudia, sie sollte die Nächste sein, die sterben würde !

Wie ein ängstliches Tier, würde man sie auf die oberste Stufe der Pyramide führen und sie – vor den Augen aller Anwohner – langsam und grausam schlachten. Und plötzlich wusste Claudia auch, wie es geschehen sollte.
Heute war der erste Vollmond im Juni !

In alten indianischen Schriftrollen hatte sie gelesen, dass es schon immer Brauch war, an diesem Tag im Jahr, die schönste der Töchter eines der Dorfoberen auszusuchen, die dann, bis auf einige religiöse Symbole, die man ihr auf die makellose Haut gemalt hatte – nackt und unter freudigen Rufen der Zuschauer – die steilen Stufen der Pyramide hinauf geführt wurde, wo sie erst gepfählt und danach – bei vollem Bewusstsein – lebendigen Leibes gehäutet wurde.
Nur die Haut auf ihrem Gesicht, beließ man ihr bis zum Schluss, damit sie alles genau miterleben und mitfühlen konnte. Denn nichts hasste der oberste Gott der Azteken mehr, als ein Opfer, dem vor der Vollendung des Rituals, das geschundene Leben entfloh.

Nachdem man ihr – bei lebendigem Leib – die Haut vom Körper abgezogen hatte, würde der jüngste der Priester ihr mit einem Messer aus Obsidian – mit einem einzigen Schnitt – den Brustkorb zwischen ihren blutigen, abgehäuteten Brüsten öffnen, um ihr das noch schlagende und Blut pumpende Herz heraus zu reißen und dem Mond entgegenzustrecken.
Ihren blutigen, zuckenden und sich in seinen letzten Reflexen wie wild windenden Körper, würde dann dasselbe Messer langsam den Kopf abtrennen.

Die meisten Opfer, so hatte Claudia gelesen, waren auch zu diesem Zeitpunkt noch bei vollem Bewusstsein und konnten spüren, wie das Messer durch ihre Kehlen glitt, bevor es auf den Widerstand der Nackenwirbel stieß, welche der scharfen Klinge aber nicht lange widerstehen konnten.

Schließlich würde der oberste Priester den Kopf des Opfers an den Haaren nach oben halten, um ihn der jubelnden und orgiastisch feiernden Menge zu präsentieren.

Claudia dacht mit Schaudern daran, dass sie dann wohl noch in der Lage sein würde zu sehen, wie ein Priester seinen Körper mit ihrer jungen, weißen Haut wie mit einem Gewand bedeckte, um sie der Statue des blutrünstigen Gottes in voller Pracht zu präsentieren.

Denn Qotzlicotl liebte es, sich an der frisch geschundenen Haut seiner jungen Opfer zu berauschen. Ein wahrhaft göttliches Vergnügen. Und Claudia würde seine nächste Braut sein !
Die Sonne ging bereits unter. Bald würde der Mond aufsteigen und das grausame Ritual konnte beginnen.
Kurz vor Mitternacht, war es soweit.

Die Tür des Käfigs wurde geöffnet und zwei kräftige junge Burschen zerrten die sich Windende und Zappelnde heraus, um sie durch die jubelnde Menge – über den Dorfplatz – in Richtung der, durch Hunderte von Fackeln taghell erleuchteten, Pyramide zu schleifen.

Am Fuße der Pyramide erwartete Claudia bereits eine Gruppe von fünf jungen Frauen. Alle hielten sie kleine Tonschalen mit Erdfarben in ihren Händen, um die Braut für die Hochzeitsnacht zu schmücken.
Während drei der Frauen ihre Arme, Beine und den nackten Oberkörper mit unerklärlichen Symbolen verzierten, trat die vierte Frau direkt vor Claudia und begann fast zärtlich – mit zwei Fingern – ihre sich immer mehr versteifenden Brustwarzen mit roter Farbe zu bemalen. Auch wenn Claudia es sich nie ein- gestanden hätte, so genoss sie doch jede der leichten Berührungen. Und das sie – wegen ihrer auf dem Rücken zusammengebundenen Hände – den Zärtlichkeiten der Frau hilflos ausgeliefert war, erregte sie ganz besonders.

Als die vier Frauen ihre Arbeit beendet hatten, trat die Fünfte der Gruppe vor und kniete sich – als sie Claudia erreicht hatte – vor ihr nieder. Ihre Aufgabe war es, Claudias rasierten Venushügel vollständig mit gelber Farbe zu bedecken.

Wenn sich später einer der Priester ihre frisch geschundene Haut wie ein Gewand überstreifen würde, so erkannte Claudia voller Entsetzen, dann würde sein erigierter Penis sich von hinten durch das gelb umrandete Loch in der Haut zwischen ihren Beinen hindurch schieben, um sich wie eine übergroße Lanze den Zuschauern entgegen zu recken, wobei jeder der Anwesenden ihn berühren durfte. Abscheu und Traurigkeit überkamen Claudia bei diesem Gedanken. Selbst nach ihrem Tod, würde man ihren Körper für ein – jede Frau erniedrigendes – Ritual benutzen, ohne das sie es verhindern konnte.

Als plötzlich das ohrenbetäubende Geräusch von Pfeifen und Trommeln anhob, bedeuteten die Frauen Claudia, dass sie nun – alleine und nackt wie sie war – die fünfzig großen Stufen bis zum obersten Ende der Pyramide hinaufzusteigen hatte.

Alle der bisher vor ihr geschlachteten Bräute Quetzalcoatls hatten die steilen Stufen zum Opferplatz auf der obersten Ebene der Pyramide – zum Teil in großer und ungezügelter Erwartung – alleine bewältigt.
Doch die Angst vor ihrem nahen Ende und die sie erwartenden Schmerzen, schienen Claudias Körper zu lähmen und es dauerte eine ganze Weile, bevor sie sich in ihr unmenschliches, aber unabwendbares Schicksal ergeben hatte und langsam, einen Fuß vor den anderen setzend, die Stufen erklomm.

Je mehr Stufen sie hinter sich ließ und je näher sie der Opferplattform an der Spitze der Pyramide kam, desto mehr Mut fasste Claudia. Sie wollte Quetzalcoatl eine würdige Braut sein und tapfer versuchen, während der Opferung so lange wie möglich durchzuhalten. Die Mischkat sollten ruhig sehen, das auch eine weiße Frau es verstand, Quetzalcoatl ein freudiges Opfer zu sein.

Claudia hatte die Plattform an der Spitze der Pyramide erreicht, wo sie von mehreren Priestern bereits ungeduldig erwartet wurde. Zwei der Schlächter griffen sie bei den Armen und zogen Claudia, die letzte Stufe auslassend, endgültig auf die Plattform hinauf.

Flach und quadratisch war sie. Durch an allen vier Enden aufgestellte Feuerbecken taghell erleuchtet, so dass jeder der Zuschauer am Fuße der Pyramide mitverfolgen konnte, was sich auf ihr Spitze abspielte. Am hinteren Ende der Plattform thronte die aus Stein gehauene Statue Quetzalcoatls. Über seinen seitlich ausgestreckten Armen, hingen die mit farbigen Ornamenten geschmückten Häute seiner letzten Opfer. Es mussten Dutzende sein, wie Claudia erkannte. Und noch vor dem Ende dieser Nacht, würde auch ihre weiße, frisch gegerbte Haut, den Götzen schmücken. Während ihr abgehäuteter und kopfloser Körper – bei Sonnenaufgang – den königlichen Adlern als Fraß diente.
Welch unmenschliches Schicksal hatten ihr ihre Peiniger nur zugedacht!

Claudia konnte dem Gott genau in sein grässlich verzerrtes Antlitz blicken und es kam ihr vor, als würde er sie grinsend beobachten, um sich an ihren Ängsten zu weiden. Während man sie langsam und qualvoll tötete, würde sie unentwegt auf die hässliche Fratze ihres Bräutigams starren müssen.

Im Schein der Feuer erkannte sie in der Mitte der Plattform drei nebeneinander stehende, senkrecht in die Höhe ragende Pfähle.

Der mittlere der drei Pfähle war etwa 1,30 m hoch und 10 cm im Durchmesser. Sein oberes Ende zierte eine blankpolierte, abgerundete Spitze.

Rechts und links neben dem kleineren Pfahl, waren zwei mächtige Stämme in den Boden der Plattform eingelassen worden. Nahezu drei Meter ragten sie in die Höhe, wobei ihr Durchmesser gut und gerne 50 cm betrug. An ihren unteren und oberen Enden, waren massive Kupferringe befestigt. Sie hätten einen Elefanten halten können.
Der gelbe Sand, der die ganze Plattform in einer dünnen Schicht bedeckte, hatte im Bereich der drei Pfähle eine rötlich braune Farbe angenommen. Claudia ahnte, dass die Farbe nur vom Blut der hier langsam und grausam geschlachteten Opfer Qotzlicotls herrühren konnte. Man hatte es einfach zwischen den Steinen der Pyramide versickern lassen, während sich ihre gehäuteten Körper auf dem mittleren der drei Pfähle wanden.
Die beiden Priester, die Claudia noch immer mit eisernem Griff an ihren Oberarmen gepackt hielten, schubsten sie roh auf den mittleren Pfahl zu.

Ihr Angesicht immer dem grausamen Gott Qotzlicotl zugewandt, erreichte die Unglückliche die Gruppe der Pfähle. Keiner der vor der Pyramide versammelten Zuschauer wagte mehr zu atmen. Das Fest sollte jetzt beginnen !
Claudia konnte genau auf den mittleren der drei Pfähle herab sehen. Das fein gemaserte Holz, eines ihr unbekannten tropischen Baumes, war blank poliert und glänzte im Schein der Feuer. Über die Jahre hatte es – durch seinen ganz besonderen Gebrauch – eine rötlich braune Farbe angenommen. Wie das getrocknete Blut seiner Opfer, das sich regelmäßig über den Pfahl ergoss, stellte Claudia fest.

Jetzt griffen die beiden Priester mit ihrer zweiten, freien Hand unter Claudias Oberschenkel, worauf sie – in halb sitzender Position – ruckartig in den Höhe gehoben wurde. Ein kurzer Schritt der beiden “Träger” nach vorne und ihre glatt rasierte Scham befand sich genau über dem mittleren der drei Pfähle.

Claudia keuchte vor Angst und Schrecken, denn nun ging es abwärts, dem wartenden Pflock entgegen. Fast konnte sie spüren, wie das glatte Holz sich unaufhörlich ihrem gelb gefärbten Venushügel näherte, um dann – fast zärtlich – ihre vor Aufregung und ungewisser Erwartung feuchten Schamlippen zu teilen und in ihre Vagina vorzustoßen. Unbeschreibliche Lustgefühle stiegen in Claudia auf, den der harte und steife Pfahl, füllte sie vollständig aus. Langsam, lief ihr der Liebessaft aus der weit auf gespreizten Scheide heraus, um sich seinen Weg – den Pfahl entlang – zum Boden zu suchen.

Doch jäh endeten ihre Lustgefühle, als ihr Körper, noch immer gehalten von den beiden Priestern, tiefer sackte und das runde Ende des Holzes die Wand ihrer Scheide durchstieß, um in den Rest des Körpers vorzudringen. Claudia wimmerte, als sie den reißenden Schmerz in ihrem Unterleib spürte, Tränen schossen ihr in die Augen und nur ihrer unglaublichen Beherrschung war es zu verdanken, das sie nicht laut aufschrie oder um ihr Leben bettelte, wie es andere vor ihr – zur allgemeinen Belustigung der Menge – getan hatten.

Jetzt ließen die beiden Priester ihre Beine los, welche gerade nach unten vielen und danach leicht hin und her pendelten. Ihre Füße, hatten beinahe den Boden der Plattform erreicht, als ihre Schlächter auch Claudias Arme freigaben.

Ruckartig und unter unmenschlichen Schmerzen, drang das blank polierte Holz des Pfahls daraufhin weiter in ihren Körper vor. Voller Entsetzen konnte Claudia spüren, wie die stumpfe Spitze des Pfahls ihre inneren Organe lediglich beiseite schob, statt sie zu verletzen. Am Ritt auf dem Pfahl – dass wusste Claudia jetzt – würde sie in dieser Nacht nicht sterben. Dann berührten ihre Fußsohlen die Steine der Pyramide und ihr sich – unter unbeschreiblichen reißenden und drückenden Schmerzen – auf dem Pfahl hin und her windender Körper, kam langsam zur Ruhe.
Nun trat ein weiterer Priester auf Claudia zu und verabreichte der Gepfählten einen süßlich schmeckenden Pflanzensud, indem er ihr eine hölzerne Schale zwischen die – vor Schmerz und Agonie – weit aufgerissenen Lippen presste und diese leicht ankippte. Augenblicklich fühlte sich Claudia kräftiger. Die Schmerzen ließen nach. Der Pflanzensaft beinhaltete ein leichtes Schmerz- und Stärkungsmittel, wie sie erleichtert feststellte. So, und unter Aufbietung all ihrer Willenskräfte, würde es ihr möglich sein, der Zeremonie bis zum unausweichlichen Ende – ihrem qualvollen Tod – bei vollem Bewusstsein beizuwohnen.

Ihre Arme, waren Claudia immer noch – mit einem rauen Strick – auf dem Rücken zusammengebunden und zwar an ihren Handgelenken. Ihre Hände, lagen dadurch eng aufeinander.

Einer ihrer “Träger” war hinter Claudia getreten, während sie noch die ganze, harte Länge des Pfahls in sich aufnahm. Den Lendenschurz, hatte er sich vom Leib gerissen. Steif und prall, stand ein mächtiges Glied – wie eine Lanze – waagerecht von seinem jungen Körper ab. Als Claudias zitternder Körper auf dem Pfahl zum Stillstand kam – ihre Füße hatten den Boden erreicht – schob er rasch seinen erregten Penis zwischen ihre auf dem Rücken zusammengebundenen Hände, um sich von ihnen massieren zu lassen. So sehr zitterten und zuckten Claudias Hände – verursacht durch ihren sich, unter unvorstellbaren Qualen windenden Körper – dass es ihm bereits nach wenigen Minuten kam und er seinen warmen, milchig weißen Samen in großen Mengen auf Claudias Gesäß und zwischen ihre Schenkel spritzte, von wo aus er auf dem Sand zu ihren Füßen entgegentropfte.

Für sie unerklärlich, mischte sich Lust in Claudias qualvolle Schmerzen und ein letzter – ihr letzter – großartiger Orgasmus überkam sie, so dass ihre Schamlippen sich konvulsiv öffneten und schlossen, als wollten sie den Pfahl, auf dem ihr Körper zuckend ritt, wie den Penis eines Liebhabers bis zum letzten Tropfen auspressen. Und Claudias rotes, den Pfahl in schmalen Strömen herab rinnendes Blut, mischte sich mit ihrem hellen Liebessaft, um mit diesem gemeinsam vereint, zu Boden zu rinnen, wo der Sand alles in sich aufnahm.

Kurz darauf, wurde der Strick – der Claudias Handgelenke zusammenhielt – von einem scharfen Messer durchtrennt. Die tauben Arme vielen ihr seitlich am Körper herab, nur um sofort von den eifrigen Priestern ergriffen und mit neuen Stricken umbunden zu werden. Wonach man deren Enden umgehend durch je einen der beiden Ringe am oberen Ende der außenstehenden Pfähle führte und sie straff zog.

Claudias Arme, folgten den sich spannenden Seilen nach oben, in Richtung der beiden großen Pfähle. Dann waren ihre Beine dran. Schnell waren zwei weitere Stricke um ihre Fußgelenke gewunden und durch die Ringe am unteren Ende der Pfähle geführt. Nachdem auch sie gespannt waren, sah es aus, als wäre Claudia – frei hängend – wenige Zentimeter über dem Boden der Plattform, gekreuzigt worden. Doch noch immer steckte der Pfahl in ihr und gab ihrem Körper schmerzlich Halt.

Der große volle Mond war höher gestiegen, und die Häutung ihres jungen Körpers konnte nun beginnen !
Einer der älteren, in diesen Dingen sehr erfahrenen Priester, hatte sich ein langes und scharfes Messer aus Obsidian reichen lassen. Er stand genau hinter Claudia.

Hilflos, gequält und voller Panik bemerkte sie, wie der Priester das Messer in ihrem Nacken ansetzte, um es danach, nicht sehr tief schneidend, die Wirbelsäule entlang nach unten zu ziehen, wo der Schnitt zwischen ihren prallen Pobacken endete. Als trenne er die Haut von einer Wurst auf, schoss es Claudia durch ihren schmerzverzerrten Geist.
Der Schnitt war nicht tief und wie Claudia vorerst erleichtert feststellte, auch nicht viel schmerzhafter, als ein Schnitt in den Finger. Es sah aus, als hätte ihr jemand einen schmalen, roten Streifen auf den Rücken gezeichnet. Blut trat aus der Wunde kaum aus. Den zweiten Schnitt vollführte der Priester am unteren Ende ihres zarten Halses, dort wo er in ihre Schultern überging. Auch dieser Schnitt war wenig schmerzhaft, bemerkte Claudia. Wie ein rotes Band, zog er sich um ihren Hals. Auch die Haut ihrer Hände und Füße wurde so – spielend – vom Rest ihres Körpers getrennt.

Was Claudia nicht ahnen konnte war, dass dies die notwendigen Vorbereitungen waren, um ihr ihre zarte, weiße Haut – bei lebendigem Leib – in einem Stück vom Körper abzuziehen.

Wellen unendlicher Schmerzen begannen über Claudia hereinzubrechen, als der alte Priester begann, ihre junge Haut entlang des schmalen Schnitts am Rücken langsam auseinander zu ziehen. Unter Verwendung verschiedenster Werkzeuge war der äußerst geschickte Priester in der Lage, Claudias Haut innerhalb weniger Minuten unversehrt von ihrem sich – in unvorstellbaren Schmerzen, als würde sie von Tausenden glühender Nadeln gleichzeitig durchbohrt – windenden Körper abzulösen.

Beginnend mit dem Rücken, dann sich über Claudias Arme und Beine nach vorne arbeitend, um zu Schluß die Haut ihres Oberkörpers abzulösen, schien es, als würde ihr der Alte die junge zarte Haut – wie ein altes Kleidungsstück – vom Körper ziehen. Zum Schluß noch ein kurzer, letzter Ruck und Claudias Körper war gänzlich abgehäutet.
Lediglich Hände, Füße und Gesicht waren noch von Haut bedeckt. Wie in Trance, sah Claudia auf ihren blutigen Oberkörper hinab. Verfolgte mit ihren tränen- nassen, braunen Augen – in denen sich das unsägliche Leid der letzten Minuten widerspiegelte – das Spiel ihrer zuckenden Muskeln, die Bahnen ihrer Adern und bestaunte das zarte rote Fleisch ihres schlanken Körpers, der nun – quasi vor aller Augen – offen und unbedeckt dar hing. Gehalten nur durch vier Seile und einem blank polierten Pfahl, der in ihr Innerstes gebohrt war. “Wie ein Stück Schlachtvieh, dass auf den Metzger wartet !”, dachte sich Claudia.

Die Priester hatten inzwischen große Mengen berauschender Getränke an die Zuschauer vor der Pyramide verteilt. Und während Claudias Schmerz und Leid kein Ende zu kennen schien, konnte sie verfolgen, wie sich die Zuschauer unglaublichen Orgien hingaben. Viele der anwesenden Frauen versuchten, Claudias Opferung dadurch nachzuvollziehen, dass sie sich von ihren Begleitern – oder auch völlig fremden Männern – auf deren erregte Geschlechtsteile spießen ließen, um auf diesen anschließend völlig entfesselt zu reiten.

Mittlerweile, war einer der Priester in Claudias abgezogene Haut geschlüpft, um sie in voller Pracht seinem Gott darzubieten.

Die Haut umgab ihn wie ein eng anliegendes Kleidungsstück. Auf dem Rücken, war sie durch schmale Lederriemen, die man durch kleine Löcher – die nach der Schindung in die Haut des Rückens, entlang des ersten Schnitts, gestanzt wurden- gezogen hatte. Wie ein Korsett war ihre Haut danach zusammengeschnürt worden. Das sie beschmutzende Blut, hatte man abgewaschen.

Überrascht stellte Claudia fest, dass auch ihre einstmals so straffen Brüste, prall und rund vom Körper des Priester abstanden. Die rot bemalten Warzen, ragten steif nach vorne und reckten sich keck dem steinernen Idol des Gottes entgegen.

Man hatte die Haut ihrer Brüste prall mit Baumwolle ausgepolstert, damit sie nicht schlaff von der Brust des Priesters herab hing und dem lüsternen Gott ein unvollkommenes Bild boten.
Als erneut ein Priester mit einem langen, schmalen Obsidian- Messer auf sie zutrat, wusste Claudia, dass nun der letzte Teil ihrer Schlachtung beginnen würde.

Ein stechender Schmerz durchfuhr ihren gepeinigten Körper, als der Priester sein Messer unter der blutigen Masse in ihren Körper stieß, die einstmals ihre prachtvolle rechte Brust gewesen war. Eine kreisrunde Bewegung vollführend, öffnete er Claudias Brustkorb, um – seine Hand durch den Schnitt schiebend – nach ihrem wie wild schlagenden Herzen zu greifen, es zu umfassen und mit einem jähen Ruck, ihrem sich vor Schmerz windenden Körper zu entreißen.
Das noch immer zuckende Herz in seiner Hand haltend, drehte der Priester Claudia den Rücken zu, um seine blutige Faust dem hell leuchtenden Mond entgegen zu recken, der das noch immer pumpende Herz wohlwollend mit seinem gelben Licht beschien.

Während Claudias zuckendes Herz in der Hand des Priesters noch dem Mond entgegen schlug, hatte man ihr mit einem schnellen Schnitt den süßen Kopf vom Rest ihres geschundenen Körpers getrennt.

Doch das, hatte Claudia nicht mehr miterlebt, da ihr zu diesem Zeitpunkt bereits die gnädige Erlösung des Todes zuteil geworden war.

Ihr Schädel, mit seinen nunmehr blicklosen Augen, wurde vor dem steinernen Abbild des Gottes aufgepflanzt. Das lange schwarze Haar hing teilweise über Claudias Gesicht herab und verdeckte gnädig ihre schmerzverzerrten Gesichtszüge.

Epilog :

Juan, über seine maßlose Feigheit verärgert, Claudia heute Morgen im Stich gelassen zu haben, war ihr später nachgeschlichen und wurde – mit einer Prachtlatte – Zeuge ihrer Schlachtung.
Sein Bericht, der Tage später in allen großen Zeitungen der Welt zu lesen war, brachte der Wissenschaft unschätzbare Erkenntnisse über die Kultur der Mischkat- Indianer.
Claudia hatte ihr Forschungsziel also doch noch erreicht. Auch wenn ihr grinsender Totenschädel zu Füßen des Gottes Qotzlicotl davon nichts ahnen konnte.

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One Response to Claudia lebendig gehäutet

  1. Sharkbit sagt:

    von Anfang bis Ende brillant geschrieben…Toll!!

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